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Himmelstreppe

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Kann der Ebenenwechsel so einfach sein?

Der Weg in den Himmel- ein unmöglich- möglicher Weg? Stellt sich die Frage- wo und was ist der Himmel? Wo hört die Erde auf und wo geht der Himmel los? Ist er schon hier auf Erden? Wo führt er hin und was erwartet man dort im sogenannten Himmel? Ist es so einfach, dort hin zu gelangen? Und wer traut sich, mitzukommen, durch das Tor zu treten?? Ein Spiel mit Farben und Unmöglichkeiten. Acryl auf Leinwand, 40x50cm, 4/2015 VP: 140,-

Wenn man Bilder wie dieses plötzlich im Kopf hat, müssen sie einfach gemalt werden. Sie helfen mir, meine eigenen Fragen ein Stück weit zu beantworten und eine andere Ebene der Wirklichkeit scheint durch mich hindurch. Ich höre immer wieder: wie oben so unten, wie im Großen, so im Kleinen, wie im Himmel so auf Erden. Stellt sich also doch die Frage, in welcher Ebene denn nun der Himmel oder das Himmelreich zu finden ist und wie man dort hin gelangt. Ist es ein langer Weg in vielen kleinen Etappen, mühsam und beschwerlich, oder ist es einfach nur eine veränderte Sichtweise und Art der Betrachtung der Dinge? Schafft sich jeder seinen eigenen Himmel oder erreicht man diesen erst nach dem sogenannten physischen Tod? Muss man dafür spirituell sein oder erreicht jeder das Himmelreich? Mein Bild ist "ein Spiel mit Möglichkeiten und Fragen" geworden, die wohl jeder für sich selbst beantworten darf. Ich habe mich dafür entschieden, den Weg in himmlisch schöne Gefielde nicht erst bei meinem Ableben zu gehen, sondern dem Himmel auch jetzt schon ein Stück näher zu kommen, indem ich ihn hier auf der Erde lebe. Jeden Tag eine Treppenstufe mehr. Je weiter ich jedoch auf dieser Treppe gehe, um so mehr komme ich bei mir selbst und meinem wahren inneren Kern an. Auf meiner Reise nach Innen kann ich dem Himmel also schon hier auf Erden begegnen. Eine fiktive Landschaft als Abbild für das Erdenleben, welches in sanften Farbverläufen scheinbar fließend in den Himmel übergeht. Die Treppe als Sinnbild für Anstrengung, Kraftaufwand, Entwicklung und Übergang/ Ebenenwechsel schien mir geeignet, um die dahinterliegenden Fragen optisch darzustellen. Der Rosenstrauch mit seinen Rosenblüten als Synonym für Manifestation von Schönheit und Göttlichkeit auf der Erde erschien mir als der rechte Begleiter für das Vorhaben, die Stufen ins Himmelreich zu nehmen. Die gewählten Farben Hellblau und Violett signalisieren Leichtigkeit, Freiheit, Spiritualität und Frohsinn und drücken aus, was nicht in Worte gefasst werden kann.

Himmelstreppe - Juliane Franke (15.04.2015)

Der Weg in den Himmel- ein unmöglich- möglicher Weg? Stellt sich die Frage- wo und was ist der Himmel? Wo hört die Erde auf und wo geht der Himmel los? Ist er schon hier auf Erden? Wo führt er hin und was erwartet man dort im sogenannten Himmel? Ist es so einfach, dort hin zu gelangen? Und wer traut sich, mitzukommen, durch das Tor zu treten?? Ein Spiel mit Farben und Unmöglichkeiten. Acryl auf Leinwand, 40x50, 4/2015
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